Informationen zur BAFA-Förderung

Die BAFA-Förderung für Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wurde zum 1.1.2020 grundlegend geändert.
Es gibt nach der neuen Förderrichtlinie nun keinen pauschalen Festbetrag mehr für eine förderfähige Heizungsanlage, sondern die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil der tatsächlich für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet.
Diese förderfähigen Kosten können nicht nur die Anschaffungskosten der neuen Heizung sein, sondern auch die Kosten für Installation und Inbetriebnahme, sowie SchornsteinsanierungWanddurchbrücheFachplanunghydraulischer Abgleich, und sogar die Deinstallation und Entsorgung der Altanlage.
Detaillierte Informationen zu den förderfähigen Kosten finden Sie hier im Internet.

Wichtig: Bereits bei der Antragstellung müssen die voraussichtlichen förderfähigen Kosten beziffert werden. Der dort angegebene Betrag kann später nicht mehr erhöht werden, auch wenn die tatsächlich angefallenen Kosten höher sein sollten. Eine Kürzung dieses Betrags, wenn die tatsächlichen Kosten geringer ausfallen, ist dagegen kein Problem.

Der Förderungsprozentsatz für förderfähige Biomasse-Anlagen beträgt 35%, für förderfähige Solarthermieanlagen 30%.

Neu ist, dass nun auch Biomasse- und Solarthermie-Anlagen in Neubauten gefördert werden können.

Dazu kann noch eine Öl-Austauschprämie von zusätzlichen 10% beantragt werden, wenn eine Ölheizung durch ein Biomasse-Anlage ersetzt wird.

Achtung: Der Antrag auf BAFA-Förderung muss vor der Umsetzung der Massnahme gestellt werden.
D.h. gekauft oder bestellt werden darf erst, wenn das OK der BAFA vorliegt.

Alle Informationen, die genauen Richtlinien etc. finden Sie hier im Internet